Maja Daphne Holzborn ist eine Modedesignerin aus Hamburg, die sich auf exklusive künstlerisch inspirierte Kleinstkollektionen mit dazugehörigen Unikaten spezialisiert hat.

Nach ihrer Ausbildung zur Modistin hat sie als Designerin und Schnittdirektrice in einer Hutfabrik gearbeitet, um schließlich Modedesign an der HAW Hamburg zu studieren.

Mit der Kollektion „Rooms“ kam ihr erster großer internationaler Erfolg:
Finale im New Designer Fashion Grand Prix (Tokyo)  und Mittelmoda The Fashion Award (Italien).  Prämiert wurde die Kollektion durch den Förderpreis der Wilhelm-Lorch-Stiftung.
Das Finale beim Mare Di Moda Beach Wear Award in Cannes war ihr nächster Erfolg,
denn die Bademodenkollektion „Red Carpet Jungle“ erregte große Aufmerksamkeit.

Bei A.F.Vandevorst in Antwerpen und Sophia Kokosalaki in London hat sie Erfahrungen als Designerin gesammelt, um nun in Hamburg eigene Kollektionen zu entwickeln.
Ihre Entwürfe sind vielschichtig, geheimnisvoll und verführerisch, um den Alltag zu bereichern.

Nachhaltigkeit

Maja Daphne Holzborn nimmt den Begriff sehr ernst und stellt sich dabei die Frage, was für ihr Label umsetzbar ist.

Nachhaltig sein, heißt für sie u.a. dauerhafte Produktionswege aufzubauen, die Vertrauen und Qualität bringen.

In diesem Fall bedeutet das:

  • Keine Massenproduktion im Ausland

Hier sieht die Designerin ihre ethische Verantwortung für Löhne und Arbeitsbedingungen der Näherinnen, die aus der Ferne nicht gut beeinflussbar sind. Darüber hinaus wird unsinnige Energieverschwendung für Transport vermieden.

Deshalb:

  • Bevorzugt regionale Herstellung

Das hiesige Schneiderhandwerk wird durch Nachfrage dauerhaft gestärkt und kann durch anspruchsvolle Aufträge seine Fähigkeiten beweisen.

  • Produktion nach Bestellauftrag

Damit wird eine Überproduktion vermieden.
Sogar die von der Designerin erstellten Druckvorlagen können dem Auftragsvolumen angepasst werden.

  • Das Machbare erkennen

Die Designerin achtet verstärkt auf den Einsatz von zertifizierten Stoffen, natürlich immer im Rahmen des Kosten-Nutzen-Faktors .
Seide und Baumwolle sind immer Importware. Um Seide in Europa produzieren zu können müsste aufgrund der klimatischen Bedingungen die Produktion in großen energie-zehrenden Gewächshäusern stattfinden.